In der Saison 1987/1988 fing die Ära Ceccaroni
an. Der damals 19 Jahre alte Fussballspieler musste
jedoch schon in der ersten FCB-Saison einen herben
Rückschlag ertragen. In dieser Spielzeit stieg
der FC Basel nämlich in die Niederungen der NLB
ab. In diesen sechs Jahren Zweitklassigkeit stieg
der Basler zum absoluten Publikumsliebling an.
Massimo Ceccaroni hielt dem FC Basel 25 Jahre lang
die Treue und beendete seine aktive Karriere beim
FC Basel. Dies ist im heutigen Fussballgeschäft
eigentlich kaum mehr vorstellbar und schlicht einzigartig.
Nicht nur seine Verbundenheit zum Klub, auch seine
Leistungen machten ihn bei den Fans so beliebt. Er
kämpfte in jedem Spiel bis zum umfallen und wenn
er auf der rechten Seite lossprintete und seine Aktion
mit einer Flanke abschloss, tobte das Basler Publikum.
Eine ebenfalls sehr interessante Geschichte ist,
dass Cecca in seiner gesamten Profikarriere in der
obersten Spielklasse nie auch nur ein einziges Tor
erzielte. Auch im Jahre 2000 blieb ihm der Torerfolg
verwährt als er in einem Meisterschaftsspiel
gegen die Grasshoppers Zürich einen Elfmeter
verschoss und den folgenden Nachschuss an die Unterlatte
statt ins leere Tor setzte. In der NLB schoss Massimo
immerhin 6 Tore. Das letzte Tor erzielte er während
der Aufstiegssaison im Derby gegen OB auf der Schützenmatte.
Es war ein wunderschönes Tor ins „Dreieck“.
Seine grössten Erfolge waren der Wiederaufstieg
mit dem FC Basel in die Nationalliga A (1994) und
der erste Meistertitel des Vereins seit 22 Jahren
(2002). Im selber Jahr durfte er ausserdem auch noch
den Gewinn des Scheizer Cups bejubeln.
Nach dem Gewinn des Schweizermeistertitel wurde der
Vertrag von Ceccaroni nicht mehr verlängert.
Dieser Entscheid löste beim Basler Publikum Entsetzen
und Empörung aus. Von den Fans wurde jedoch ein
Abschiedsspiel organsiert und so konnte sich Massimo
zum letzten Mal von seinen Fans feiern lassen. Als
er nach dem Spiel zur Muttenzerkurve lief und ein
überdimensionales Leibchen mit der Nummer 2 sah
konnte er seine Tränen nicht mehr zurückhalten.
Ceccaroni spielte nach der Vertragsauflösung
kurz beim Amateurverein SC Dornach, bis er zum BSC
Old Boys Basel als Spielertrainer wechselte. In der
Saison 2005/2006 traf er im Schweizer Cup wieder auf
den FCB. Wàhrend den ganzen 90 Minute wurde
er fenetisch gefeiert, das Spiel war eigentlich nur
sekundär.
Massimo - e Legände läbt!
->
Massimo - E Urgestai ryft zum Idol (Baseldeutscher
Text über Massimo Ceccaroni) |