Kultspieler
 Name  Massimo Ceccaroni  Nationalität  Schweiz
 Spitzname  Cecca  Position  Verteidiger
 Geburtsdatum  15.08.1968  Verein NLA  FC Basel
 Grösse  1. 73 m  Spiele  398
 Gewicht  73 Kg  Tore  6


In der Saison 1987/1988 fing die Ära Ceccaroni an. Der damals 19 Jahre alte Fussballspieler musste jedoch schon in der ersten FCB-Saison einen herben Rückschlag ertragen. In dieser Spielzeit stieg der FC Basel nämlich in die Niederungen der NLB ab. In diesen sechs Jahren Zweitklassigkeit stieg der Basler zum absoluten Publikumsliebling an.

Massimo Ceccaroni hielt dem FC Basel 25 Jahre lang die Treue und beendete seine aktive Karriere beim FC Basel. Dies ist im heutigen Fussballgeschäft eigentlich kaum mehr vorstellbar und schlicht einzigartig. Nicht nur seine Verbundenheit zum Klub, auch seine Leistungen machten ihn bei den Fans so beliebt. Er kämpfte in jedem Spiel bis zum umfallen und wenn er auf der rechten Seite lossprintete und seine Aktion mit einer Flanke abschloss, tobte das Basler Publikum.

Eine ebenfalls sehr interessante Geschichte ist, dass Cecca in seiner gesamten Profikarriere in der obersten Spielklasse nie auch nur ein einziges Tor erzielte. Auch im Jahre 2000 blieb ihm der Torerfolg verwährt als er in einem Meisterschaftsspiel gegen die Grasshoppers Zürich einen Elfmeter verschoss und den folgenden Nachschuss an die Unterlatte statt ins leere Tor setzte. In der NLB schoss Massimo immerhin 6 Tore. Das letzte Tor erzielte er während der Aufstiegssaison im Derby gegen OB auf der Schützenmatte. Es war ein wunderschönes Tor ins „Dreieck“.

Seine grössten Erfolge waren der Wiederaufstieg mit dem FC Basel in die Nationalliga A (1994) und der erste Meistertitel des Vereins seit 22 Jahren (2002). Im selber Jahr durfte er ausserdem auch noch den Gewinn des Scheizer Cups bejubeln.

Nach dem Gewinn des Schweizermeistertitel wurde der Vertrag von Ceccaroni nicht mehr verlängert. Dieser Entscheid löste beim Basler Publikum Entsetzen und Empörung aus. Von den Fans wurde jedoch ein Abschiedsspiel organsiert und so konnte sich Massimo zum letzten Mal von seinen Fans feiern lassen. Als er nach dem Spiel zur Muttenzerkurve lief und ein überdimensionales Leibchen mit der Nummer 2 sah konnte er seine Tränen nicht mehr zurückhalten.

Ceccaroni spielte nach der Vertragsauflösung kurz beim Amateurverein SC Dornach, bis er zum BSC Old Boys Basel als Spielertrainer wechselte. In der Saison 2005/2006 traf er im Schweizer Cup wieder auf den FCB. Wàhrend den ganzen 90 Minute wurde er fenetisch gefeiert, das Spiel war eigentlich nur sekundär.

Massimo - e Legände läbt!

-> Massimo - E Urgestai ryft zum Idol (Baseldeutscher Text über Massimo Ceccaroni)