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Name |
Ricardo Cabanas |
Nationalität |
Schweiz |
| Spitzname |
Ricci |
Position |
Mittelfeld |
Geburtsdatum
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17.01.1979 |
Verein NLA |
Grasshoppers |
| Grösse |
1. 72 m |
Spiele |
204 |
| Gewicht |
69 Kg |
Tore |
7
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Ricardo Cabanas begann mit Fussball spielen beim YF Juventus, wo er aber nicht lange blieb, und zu GC ging. Cabanas startete seine Profi Karriere beim GC 1998 wo er bis 2003 blieb. In dieser Zeit wuchs er zu einem Leader der Mannschaft heran und wurde schliesslich auch noch Captain. Seine Vorzüge waren der unermüdliche Kampf um jeden Ball und Freistösse. Ricci Cabanas wurde 2000 zum Youngster des Jahres, 2002 zum besten Mittelfeldspieler und 2005 sogar zum besten Spieler der NLA gewählt. 2003 ging er dann in die Französische Ligue 1 zu EA Guingamp, wo er aber nur ein Jahr blieb. 2004 kam er dann wieder zurück zu GC, die Rückkehr war eine Art Liebesbezeugniss zu seinem Verein! GC zahlte damals ca. 1 Million Ablösesumme an Guingamp. Er spielte noch bis 2006 beim Grasshopper Club, konnte aber nicht mehr an seine Hochform in der Meistersaison 2002/2003 anknüpfen. 2006 folgte Cabanas HP.Latours (Ex. GC-Tranier) Ruf und ging zum 1. FC Köln. Die Ablösesumme betrug 650.000 Euro. Viele GC Fans waren damals ziemlich enttäuscht über den Abgang ihres Captains, doch ihnen ist bewusst das Ricci für immer ein Hopper bleiben wird.
Trotz des damals jungen Alters und der Unerfahrenheit übernahm er bald einmal das Diktat im Mittelfeld. Sein unbändiger Wille und unermüdlicher Kampf imponierte den Fans, hinzu kamen zum Teil wunderschöne Freistosstore. Auch war er für die Fans immer zugänglich und für viele weibliche Fans der Shootingstar. An den Meistertiteln 2001 und 2003 hatte Ricci massgeblichen Anteil, dies ist auch ein Grund warum er zum Kult aufstieg. Und wenns mal schlecht lief, so riss er die Hoppers mit und zeigte allen, dass man nie aufgeben darf. Der Abschied nach Guingamp war damals ein Schock, doch jeder gönnte ihm die Erfahrung mit dem Ausland, bei seinem Abschiedsfest kamen hunderte Fans. Er versprach damals: ''Ich bin sicher – wenn ich in die Schweiz zurück komme, dann nur zum Grasshopper-Club und dann werde ich wieder die Nummer 15 überstreifen''. Ein Jahr später löste er sein Versprechen ein, die Rückkehr war perfekt. Sein erstes Tor (beim 2-1 Auswärtssieg in Thun) nach dem Frankreich-Abenteuer wurde sehr umjubelt, unser Ricci war definitv zurück. Leider lief es für ihn und die Mannschaft in der Folge nicht mehr wie vor dem Transfer, sprich es schaute kein Titel mehr heraus. 2005 allerdings qualifizierte sich GC mit Cabanas nochmals für die Uefa Cup Gruppenphase, was ebenfalls als Erfolg zu werten war. In der Winterpause (nach Latours Abgang) verdichteten sich dann die Gerüchte um den Transfer zu den Geissböcken. Dem Ruf der Bundesliga konnte Cabanas nicht wiederstehen und verliess seinen Verein ein zweites Mal. Für viele war der zweite Abgang unverständlicher als der erste und viele übten auch Kritik an Latour, denn mit Cabanas und später auch Mitreski wurden Teamstützen abgeworben. Doch nach dem Abstieg von Köln gabs eine gewisse Genugtuung, für Cabanas wird es hoffentlich was besseres geben als die 2. Bundesliga. Danke für alles!
Und was besseres gab es für Ihn und für seine Familie...
Den auf die Saison 2007 /2008 kam er ein weiteres mal zurück in seine Stadt zu seinem Verein. Leider verletzte er sich bereits nach 6 Spielen und fiel bis zur Winterpause aus.
Ricardo Cabanas in der Nationalmannschaft
Als Cabanas 1998 die Schweizer Staatsbürgerschaft angenommen hatte, spielte er bereits in der U-21 Nationalmannschaft. 2002 erreichte er mit der U-21 Nationalmannschaft das Halbfinal an der Heim-EM, insgesamt spielte er 30 mal für die ''Titans''. Mittlerweile hat er eine EM und eine WM mit der A-Nationalmannschaft hinter sich und spielte 27 Partien. Auch in der Nati zeichnet sich Cabanas als Spieler mit grossem Kämpferherz aus. Mittlerweile spielte Ricci nicht mehr oft in der Nati, vorallem der Abstieg in die zweite Bundesliga mit Köln als auch die verletzung anfangs Saison bei GC warfen ihn in Köbi Kuhns Sichtungskader zur Euro 08 weit zurück. Ein Kämpfer gibt allerdings nie auf...
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